Sondermodelle ab Werk wurden unter anderem von der britischen Ford-Tochter angeboten:

Außer den Serienmodellen entstanden auch Sondermodelle wie der Tickford, Cabrios von Deutsch, der Ford Capri Spezial 3.0 ( bei Zakspeed für die MK 2 und Mk 2 Bj. 78 ) und aus Halewood. Sogar Aston-Martin-Capris wurden gebaut.
Der Ford Capri Perana kam 1969 zunächst in einer V6-Version heraus. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei 186 km/h. Bereits im Folgejahr wurde der V6 durch V8-Maschinen des Types Ford Windsor aus dem Ford Mustang ersetzt. Technisch gesehen war der Capri Perana allerdings eine Mischung aus dem australischen Ford XW Falcon und dem amerikanischen Ford Mustang. Lieferbar war das Modell nur mit einem Ford-C4-Automatikgetriebe. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei 228,4 km/h. Für die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h benötigte der Capri Perana 6,7 Sekunden. Die Produktion des Capri Perana übernahm Ford of South Africa selber. 1972 endete die Produktion allerdings wieder.
Der Konstrukteur Ing. Gerd Knözinger stattete unter dem Firmennamen MAKO Capris mit V8-Motoren aus (33 Capri II und 17 Capri III). Seine mit 4,9 Litern Hubraum und in verschiedenen Leistungsstufen gebauten Fahrzeuge waren mit dem Antriebsstrang und der Bremsanlage des Ford Mustang ausgerüstet. Der Vertrieb der schnellen MAKO-Fahrzeuge endete allerdings bereits Anfang der 1980er-Jahre. Nicht alle Makos erhielten den V8-Motor, einige wurden „nur“ mit dem 3-Liter-Essex-Motor ausgeliefert. In der Schweiz prüfte ein Tuner ebenfalls einen Umbau auf Ford V8 Motor, dies allerdings erst in den 90er Jahren, also einige Zeit nach Einstellung der Produktion, dem Tuner R. Bosshard stünde es mit diesem Gutachten frei andere Capris auf V8 um zu bauen, es blieb bis anhin bei einem Einzelstück, einen Capri II, welches bis heute in seinem Besitz ist.

1981 brachte Ford den heute am meisten gesuchten Capri Turbo in begrenzter Stückzahl heraus. Die 200 produzierten Fahrzeuge wurden nur über das RS-Händlernetz angeboten und waren vom normalen Capri durch verschiedene RS-typische Merkmale zu unterscheiden. Die von Zakowski in der Eifel umgebauten Fahrzeuge haben eine Kennzeichnung auf dem Kardantunnel. Als Basis dienten Modelle mit dem 2,8-Liter-Einspritzmotor, wobei die Hinterachse ein Sperrdifferenzial erhielt. Der Motor war ein Serien-2,8-Liter-V6 mit Vergaser, der Luftsammler trug die Aufschrift Ford. Der Turbolader stammte von Garret und der Ladedruck sollte 0,4 bar nicht überschreiten. Das mechanische 4-Gang-Getriebe kam aus der engl. Fertigung in Dagenham und war ein Serienteil (vom Granada und Capri 2,6 und 3,0 Liter). Zum Erscheinungsbild gehörten Kotflügelverbreiterungen aus GFK, ein Front- und ein doppelter Heckspoiler sowie 235/60R13-Reifen auf breiten Stahlfelgen bzw. auf Wunsch mit 7,5-Zoll-Ronal-Alufelgen und eine andere Abgasanlage. Der Innenraum war mit Sportsitzen in grauem Velourstoff und einem 4-Speichen-RS-Lenkrad ausgestattet. Es gibt mittlerweile auch ein Werksturboforum in der Schweiz, wo alle noch bekannten Fahrzeuge gelistet sind und sich Fahrer solcher Fahrzeuge austauschen können. Auch andere Tuner wie Suhe, Wolf Motorsport oder Gerstmann boten sowohl optisches als auch technisches Zubehör für das Sportcoupé an.

Capri Tuning (Turbo)-Modelle (für den öffentlichen Straßenverkehr)

Schon 1970 gab es einen Capri I mit einem May-Turbolader. Dieser Capri mit 2,3-l-Motor, serienmäßig 108 PS, leistete bei einem Ladedruck von 0,5 bar 180 PS. Die gleiche Anlage in einem 2,6-Liter mit 125 PS ließ diesen auf 207 PS erstarken. Möglich war dies, da die Serienmotoren eine Verdichtung von nur 9,0 : 1 aufwiesen. Lediglich die Zylinderkopfdichtungen mussten verstärkt werden, um dem Motor dieses Leistungspotenzial zu erlauben.

Im Capri II wurde zwischen 1974 und 1978 nur der 2,3-Liter-Motor aufgeladen. Die Leistung entsprach mit 180 PS der des Capri I mit 2,3-Liter-Turbo

Im Capri II '78 (oder "Capri III", wie er im Volksmund hieß) wurde werkseitig ein 2,8-Liter-Vergasermotor, 135 PS, auf 188 PS aufgeladen, welcher ab Werk zusätzlich mit einer nitrierten Kurbelwelle und einer Ölpumpe mit mehr Fördermenge ausgerüstet wurde. Wer mehr PS haben wollte, ließ sich den 2,8-Liter-Injektion mit einem Turbolader auf ca. 215 PS tunen. Von Ford wurde auch das Tunen von 2,3-Liter-V6 und 2,6-Liter-V6 Motoren auf 2,6-Liter-RSV angeboten. Hierzu mussten grundsätzlich die Kurbelwelle, Nockenwelle, Ölpumpe, Auspuffkrümmer/-anlage und diverse Kleinteile des Motors ausgetauscht werden, um eine Leistungssteigerung auf ca. 140 PS (ist leicht untertrieben) zu erreichen.

(Quelle: teilw. Wikipedia)