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Am 1. Juni 1962 startete Ford seine Serienproduktion im Kölner Motorenwerk. Seitdem sind am Rhein mehr als 28 Millionen Motoren vom Montageband gelaufen. Das meistgebaute Exemplar trieb unter anderen viele Capris an.

Als erster Motor lief vor 60 Jahren ein 1,2 Liter V4-Motor mit 40 PS vom Band. Er diente als Antrieb des ebenfalls in Köln gefertigten Taunus 12M. Seitdem wurden Motoren in sämtlichen Ausführungen produziert: Von drei bis zwölf Zylinder, als V- und Reihenmotor, von einem bis sechs Liter Hubraum und mit einer Leistung von 40 bis 725 PS.

Der am häufigsten in Köln produzierte Motor war ein 4-Zylinder-Reihenmotor, der sogenannte OHC. Er lief in Niehl von 1969 bis 1993 in zwei Generationen knapp 6,5 Millionen Mal vom Band und war der Antrieb von wahren Kölner Klassikern. Neben dem Capri waren dies der Taunus, der Granada, der Sierra oder der Scorpio.

Auch die anderen Ford-Werke auf der ganzen Welt wussten die Qualität der Kölner Motoren zu schätzen. Die Motoren und Motorenbauteile aus Köln wurden auch in Australien, in Asien, in Afrika und in Amerika verbaut. Selbst im Mutterland von Ford, den USA, kamen sie zum Einsatz, und zwar bei wahren Ikonen wie dem Mustang.

Für das US-amerikanische Pony-Car schlechthin produzierten die Kölner von 1974 bis 1987 V6-Motoren mit 2,8 Litern und 90 bis 115 PS. Sie versorgten damit die zweite und dritte Generation des Mustang. Von 2005 bis 2010 lief dann auch der 4,0 Liter V6 mit 210 PS für die fünfte Generation in Niehl vom Band.

Die Qualität der Motoren „Made in Cologne“ war in der Branche so anerkannt, dass auch immer wieder andere Hersteller wie Matra oder Saab ihre Antriebe von Ford in Köln produzieren ließen. Die längste und umfangreichste Kooperation ging das Kölner Motorenwerk allerdings mit dem britischen Nobelsportwagen-Hersteller Aston Martin ein. Für die Produktion für Aston Martin, die 2004 startete, wurde ein Extra-Fertigungsbereich in der Halle W3 installiert.

2.0l V6-Motorblöcke mit Open Deck Design (um 1966)

2.0l V6-Motorblöcke mit Open Deck Design (um 1966)

Hier sollten in der Folge die größten und leistungsstärksten Motoren entstehen, die jemals bei Ford in Köln gefertigt wurden. Der erste V12 aus Köln lief 2004 vom Band, er kam auf 6,0 Liter Hubraum, 456 PS und war für den Aston Martin DB9 bestimmt.

Etwas kleiner, mit „nur“ 5,2 Litern Hubraum, dafür der stärkste aller Kölner Motoren, war ebenfalls ein V12 für Aston Martin. Dieser Twin Turbo, von 2016 bis 2021 in Köln gefertigt, leistet 725 PS und wurde im Aston Martin DBS verbaut. Und auch der Dienstwagen von James Bond im Film „Spectre“ wurde von einem Kölner Motor angetrieben – der Aston Martin DB10.

5.2l V12 Twin Turbo AE31 - Turbolader-Montage

5.2l V12 Twin Turbo AE31 - Turbolader-Montage

Derzeit befindet sich das Kölner Ford-Werk in der größten Transformation in seiner Unternehmensgeschichte. Zwei Milliarden US-Dollar investiert Ford in den Umbau des Werks zum ersten europäischen Electrification Center. Von 2023 an wird in Köln das erste vollelektrische Volumenmodell von Ford in Europa produziert, ab 2024 folgt ein weiteres E-Modell.

[Text & Fotos: Ford Werke, Köln]

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