Hier wollte Frau Tillmann nicht einsteigen - das hat sich mittlerweile geändert. Herr Tillmann erzählt uns im Rahmen der Rubrik „Mottenkiste“ seine Capri-Geschichte. Mit tollen Bildern aus Kindertagen.

Hier wollte Frau Tillmann nicht einsteigen - das hat sich mittlerweile geändert. Herr Tillmann erzählt uns im Rahmen der Rubrik „Mottenkiste“ seine Capri-Geschichte. Mit tollen Bildern aus Kindertagen.

„Auch ich möchte zur Rubrik ´Mottenkiste´ gerne meine Geschichte beisteuern. Meine Name ist Dirk Tillmann, ich lebe in Köln.

`Da steige ich nicht ein!` Ausgerechnet meine Frau sagte dies, als ich sie 2003 das erste Mal mit dem Capri nach Hause fahren wollte. So lange kannten wir uns noch nicht und mir war noch nicht klar, wie stark ihr Desinteresse am ´Fetisch Autos´ war. Als echte Stadtpflanze kannte sie Rad und ÖPNV. Einen Führerschein hatte sie. Aber ein knallroter Capri, der auf einmal aus der Garage herausfuhr, war einfach nicht ihr Ding. Etwas angefressen habe ich sie dann doch gefahren.

2021 ist das ´rote Spielmobil´ oder ´das Brumm´- wie sie es nennt- immer noch bei uns. Und sie ist öfters mitgefahren. Freiwillig. Wir haben da unseren Frieden gemacht. So weit, so gut.

Capri, ganz chronologisch

Aber, von vorne: Ein Biologe, geboren 1966, der sich für zeitlos schöne Autos interessiert und seit fast 20 Jahren einen knallroten III-er fährt - darf der das? Der naturverbundene Grüne mit dem roten Auto - das beißt sich doch! Macht er einfach. Weil, das so in seiner Familien-DNA hinterlegt ist: Mein Vater (87) war 37 Jahre lang ´beim Ford´ in Köln. Seiner Familien-DNA ist man doch ein bisschen treu, oder? Irgendwie war und ist bei uns auch immer ´was mit Autos´. Den ersten (und letzten) Totalschaden habe ich gleich mal im zarten Alter von neun Jahren mit einer Ente fabriziert. Nein, nicht mit dem Tier, sondern mit einem 2 CV. Grund war wohl ein Gendefekt in meiner Familien-Auto-DNA. Merke, liebe Kinder: Ein geschlossenes Jägerzauntor ist rückwärts bei Vollgas kein Gegner. Der Betonpfeiler, an dem das Tor hängt, schon eher. Wie konnten Ford-Werksangehörige auch nur Citroen fahren? Voll peinlich…der musste weg! Ich helfe ja gern!

Wenn ich helfen kann...

1969, da war ich gerade mal knapp drei Jahre alt, habe ich schon mal einen Vorgeschmack auf mein ´Können´ unter Beweis gestellt. In unserer Einfahrt parkte unser I-er, ein 1500er in Dunkelgrün. Der sollte gegen einen dunkelbraunen Vorwerk-Teppich für unser ganzes Haus getauscht werden. Was für ein bunter Coup! Der vermeintliche Teppichhändler, ein Düsseldorfer Möbelfabrikant, wollte das Auto für seinen Sohn haben. Als junge ´rheinische Teppichratte´ (Kleinkind, auf hochdeutsch) dachte ich mir wohl, dass der andere Sohn es sicher toll fände, wenn ich seine neue Karre mal ordentlich style. Vielleicht hätte ich dafür doch nicht den Metallbügel der Farbrolle nehmen sollen.

In Sachen Auto war Dirk schon früh am Ball.

In Sachen Auto war Dirk schon früh am Ball.

Fuhrpark der Großen und Kleinen, Dirk kümmert sich um die Fahrzeugpflege. Eine Ente - nicht diese im Bild - hatte er zu diesem Zeitpunkt bereits in einen „Totalschaden“ verwandelt.

Fuhrpark der Großen und Kleinen, Dirk kümmert sich um die Fahrzeugpflege. Eine Ente - nicht diese im Bild - hatte er zu diesem Zeitpunkt bereits in einen „Totalschaden“ verwandelt.

`Dingdongdong!´ So ging es einmal rings um das Auto, und so sah das dann auch aus. Man kann sich bestimmt auch schonender im Lack eines Autos verewigen. An den Ärger danach werde ich mich immer erinnern. O-Ton meine Mutter: ´Der arme Capri!´ Zum Glück hat der nette Möbelmensch nur gelacht und den Wagen trotzdem genommen. Da war beim Teppichpreis also doch noch Luft nach unten. Wie gesagt, ich helfe gern!

1971 wurde, nach kurzer Capri-Abstinenz, ein 1600er GT mit 88 PS in Hellblaumetallic direkt im Werk gekauft. Damals gab es laut meinem Vater interne Testwagen, die im Werksjargon nur ´Federals´ hießen. An diesen wurde immer etwas gegenüber der Serie verändert und in der Praxis ausprobiert. So pendelte unserer in seinem ersten Leben immer zwischen Köln-Niehl und der Schwabengarage in Stuttgart hin und her. Wahrscheinlich, um die darin verbaute Pinto-Getriebeglocke sowie die geänderte Kardanwelle zu testen. Oder die RS-Motorhaube? Wir wissen es nicht mehr. Auf das Getriebe komme ich später zurück. Nachdem unser Capri wohl genug tapfere Schwaben gesehen hatte, wechselte er für 5.000 D-Mark in unsere Garage.

So ging das mit dem „Anfixen“ - kennen viele von uns.

So ging das mit dem „Anfixen“ - kennen viele von uns.

Die Mutter mit dem heißem Gasfuß

Meine Mutter war ganz heiß auf den ´Federal´. Sie war es auch, die - immer gutgelaunt - den flotten Beweis antrat, dass man so ein Gefährt in federalen fünf-einhalb Stunden über 700 Kilometer weit nach Vorarlberg scheuchen kann. Im Gefährt dabei vier Personen, volles Gepäck und obendrauf ein Dachträger mit Skiern sowie einem großen Koffer. Übrigens, ab Memmingen gab es noch keine Autobahn zum Arlberg. Nur Landstraßen. Wie das ging? Tja, so genau wollen wir es dann besser doch nicht wissen...

Mit einem BMW 316i hat sie das dann später noch einmal um 15 Minuten unterboten, immer noch ohne Autobahn ab Allgäu. Auf der A61 wurden wir im Hunsrück gegen Mitternacht von einem weißblauen, werksverbreiterten Capri RS regelrecht verblasen. ´So ein schöner Wagen´ meinten wir da unisono. 20 Minuten später standen wir dann im Stau: Der schöne Wagen hatte sich in diverse Teile einer Baustelle verkeilt und sah gar nicht mehr so schön aus. ´Der arme Capri´ meinten wir alle.

In Vorarlberg hat mein Vater dann eher unfreiwillig bewiesen, dass man auch nur eine Schneekette braucht, um einen sommerbereiften Capri den verschneiten Berg hochzuscheuchen. Es wurde die Frage aufgeworfen: `Warum rutscht der Wagen denn so durch die Kurven?` Merke: Wenn man unterwegs eine Kette verliert, geht das auch nur mit einem Exemplar auf einem Rad. Das haben wir aber erst gemerkt, als wir oben waren. Die zweite Kette hat dann später unser Pensionswirt im Straßengraben gefunden.

Die rasante Mutter - hier einmal auf der falschen Fahrzeugseite.

Die rasante Mutter - hier einmal auf der falschen Fahrzeugseite.

Zupackend - auch beim Abladen der Ski vom Dach.

Zupackend - auch beim Abladen der Ski vom Dach.

Schnelle Mutter reagiert fix

Es gab dann noch die ein oder andere, polizeilich betreute Geschwindigkeitsabnahme in Mutters Rennfahrerkarriere: ´Schnell, leg´ dich hin und spiel´ krank. Oh, guten Tag Herr Wachtmeister, ich bin nur so schnell gefahren, weil es meinem Sohn schlecht geht und wir nach Hause wollen`. Das war dann zum Glück kostenfrei. Ich helfe ja gerne!

Oder zu unserem Nachbarn, dem damaligen Kölner Kripochef: ´Hilfe, Herr Nachbar, schauen sie mal, dieser böse Streifenpolizist hat mich mit seinem lahmen Käfer bis in unsere Hofeinfahrt gescheucht und will mir jetzt ein fettes Knöllchen geben´. Dazu kam es nie - auch der Nachbar hat immer gerne geholfen und sich den Strafzettel gleich vom Kollegen aushändigen lassen - und schwupps: Weg war das teure Papier. So flogen die preiswerten Jahre im Capri dahin.

Übrigens: In einem Capri-Prospekt aus diesen Jahren hieß es: `Liebe Mutter, … wenn ihr Sohn einen Capri fährt…, dann fahren Sie doch einmal mit. Dann können sie sich davon überzeugen, dass mit dem Capri ein Auto gebaut worden ist, in dem man nicht nur sicher fährt, sondern sich auch geborgen fühlt´. Also, irgendwas ist da bei uns anders gewesen. Nur was? Ich komme gerade nicht drauf...

1972 wurde der Capri im coolen RS-Look blau abgesetzt. Sah doch gut aus, oder? Bis Ende der 70er Jahre sind wir oft zu den Tourenwagenrennen am Nürburgring gefahren. Heute noch bekomme ich leichte Gänsehaut, wenn ich an die wilden Jagden von Stuck, Fittipaldi/Stewart, Mass, Glemser und anderen auf den traumhaft schönen Capris denke! Da musste unserer mindestens so ähnlich lackiert werden!

1976 wurde es dann bunt: Es folgte ein angeblich modernes Azurblau, bei dem ich aber nicht mit der Farbrolle geholfen habe - ehrlich! Dieses Blau sah man bei den Alfa Giulias der italienischen Polizei damals öfters. Oder war es nicht doch eher ein schrilles ´Ost(ereier)-lilablau´? Bemalt hatte ihn ein befreundeter, polnischer Lackierer. Naja, ab da hieß der Wagen wechselweise ´das Osterei´ oder ´der arme Capri´. Mein Vater bereut diesen Farbunfall bis heute.

Motorkreischen toppt Getriebegerumpel

1978 sind wir sind dann auch gleich mal nach Italien. Nicht zu Ostern, sondern in den großen Ferien. Aber im Osterei. Um dort allen mal die schöne Farbe zu zeigen. Wir fuhren schnell nach Süden, bis in Südapulien die Autobahn zu Ende war. Am Ende war da scheinbar auch das tolle Getriebe - jetzt komme ich darauf zurück- kaputt. ´Pinto´ klingt für mich auch mehr nach einem billigen Roten.

Bei Ford in Taranto ließ sich nichts ausrichten. Ich glaube, wegen der Alfa-Farbgebung kamen die irgendwie auf unserer Gefährt nicht klar. Der Capri ließ sich nur noch mit viel akustischem Gerumpel schalten. Unsere selbsternannte, hauseigene Rennbeauftragte meinte, das ginge am besten bei hohen Drehzahlen. Sicher, sicher - ist ja auch vom Rennquintett bekannt: Motorkreischen toppt Getriebegerumpel! Meine flotte Mutti war wieder gutgelaunt. So vergingen die schlappen 2000 Kilometer zurück nonstop auf der linken Spur erneut fast wie im Flug.

Ein Prost auf Köln

Zurück daheim, konnte der Fehler weder beim örtlichen Fordhändler, noch im Getriebewerk Niehl gefunden werden. Mein Vater hat sich dann eine Explosionszeichnung des Getriebes besorgt, ist dann selber ein paar Mal explodiert und hat das Teil komplett zerlegt. Es fand sich aber nix. Ganz zum Schluss doch: Glücklicherweise eine winzige, völlig ausgelutschte Buchse der ´Spargelstangen´. Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht.

1979 dann hatte mein Vater etwas Pech beim Abbiegen an der Kölner Flora/Ecke Zoo. Ich erwähne das mit der Flora und dem Zoo nur, weil sich der anbahnende, letzte Flug unseres Coupés in die ewigen Jagdgründe für einen Kölner so irgendwie selbstverständlich, fast beiläufig anhört. ´Ach do iss et passiert - dat wor ja klar!´ Peng - das ´Capri-im-Glück-Dasein´ währte nicht mehr. Mein Vater kam gerade vom Verkehrsgericht, wo er zu einem Jahr Führerscheinentzug verdonnert worden war. Prost! Der Kölner Karneval hatte es halt in sich. Er hat sich mit dem schnellsten Osterei von Kölle einfach verschätzt und gleich noch jemand die Vorfahrt genommen, der schnell einen LKW überholen musste. Der Unfallgegner fuhr fast ungebremst in die hintere linke Seitenwand.

Das war’s: Unser ohnehin schon reichlich verrosteter Wagen ließ sich nicht mehr retten. Da war es wieder: `der arme Capri´. Wenn man später mit der Straßenbahn in die Kölner Innenstadt fuhr, konnte man eine Zeit lang etwas Azurlilablaues auf einem der zahlreiche Schrottplätze entlang der Strecke leuchten sehen. So ein spröder Schluss für so ein lebhaftes Kapitel in unserem Familienleben! Und damit: Bahn frei für einen nagelneuen Transit in „Atomwiesengrün.“ Danke dafür, Vater! Aber, das ist eine andere Geschichte, die uns 1980 mit 65 PS sogar bis ins wilde Kurdistan führte.

Jetzt wissen wir auch, warum ich einen signalroten Capri gekauft habe - das waren die Gene! Übrigens: Bis heute hat mein Vater seiner Meinung nach mit Farben ein super Händchen. Hier verkneife ich mir einen Kommentar zur aktuellen, nadelgrünen Wohnzimmerwand...

Mein eigener Traum vom Capri war vermeintlich am 20. Oktober 1977 ohnehin schon im Rauch des abgebrannten Ford-Zentrallagers in Merkenich aufgegangen. Nur wusste ich das zu der Zeit noch nicht. Offenbar fehlte mir bis 2002 zudem die moralische Unterstützung. So ein ermunterndes `Kauf´ den doch`.

1986 sah ich als Werksstudent bei Ford in Niehl wehmütig die letzten Capris für England vom Band laufen. Später dachte ich zudem mit Schrecken daran, dass die Ersatzteile für den Capri I alle nur noch Asche sind. Ich wollte nämlich ursprünglich einen I-er. Dann kam der rote III-er und für den sollte es 2002 doch bestimmt noch eine gute Ersatzteilversorgung geben. Heute weiß ich: Leider nein, leider (fast) gar nicht. Dank dem CCD und vielen anderen lernte ich aber, mit diesem Mangel gut klar zu kommen.

„Kauf´ den doch!“

Tatsächlich wollte ich erst seit den 80er Jahren selber einen Capri besitzen. Seinerzeit brauste Gerd Knözinger mit seinen Makos immer unsere Straße in Rösrath runter. Er wohnte etwa 500 Metern von uns entfernt. Ihm habe ich immer begeistert hinterher geguckt und bin oft an seiner Garage vorbeigeradelt. Da gab es dann immer heiße Makos zu gucken.

Bunte Farben auf dem Alpenpass.

Bunte Farben auf dem Alpenpass.

„Capri mit Geweih“ - der Alpen-Heurodel aufs Dach gepflanzt.

„Capri mit Geweih“ - der Alpen-Heurodel aufs Dach gepflanzt.

1985, ich hatte gerade den Lappen, parkte eine Cousine netterweise ihren III-er, einen 2.3 S, im Urlaub für eine Woche bei uns und ließ den Schlüssel da. Mit ihrem Capri sollte ich bloß nicht fahren! Hat geklappt, von zwei Probefahrten einmal abgesehen. Es war sehr spezielles Gefühl beim zügigen Abbiegen mitten auf der großen Kreuzung im Ort plötzlich in der Gegenrichtung dazustehen - auf trockener Straße! Ab da erst wollte ich auch einen Capri, obwohl ich bereits einen Teil meiner Kindheit begeistert im Capri verbracht habe. Es fehlte noch lange 17 Jahre ehe ein Teufelchen mir ins Ohr flüsterte ´Kauf‘ den doch!`

„Sie haben da was wachgerüttelt...“

2002 passierte es dann: Im Februar sah ich einen extrem gepflegten, knallroten IIIer aus dem September 1978. Ein 2.0 S, angeboten in einer Online-Auktion. 2.510 Euro waren kurz vor Schluss geboten. Am 20. Februar, 30 Minuten vor dem Auktionsende, meinte mein damaliger Chef (er fuhr US-Cars) nur so im Vorbeigehen zu mir: ´Der ist klasse, kauf‘ den doch!` Da wir Deutschen ja angeblich lieber gehorchen, anstatt selbst zu denken, gehörte das Auto 30 Minuten später für dann 2.810 Euro tatsächlich mir.

Der Wagen war aus dritter Hand. Die Erstbesitzerin fuhr ihn zwei Jahre, der Zweitbesitzer fast 20 Jahre. Mit ihm habe ich zweimal lange telefoniert. Beim zweiten Anruf meinte seine Frau zu mir: ´Sie hätten hier besser nicht angerufen! Sie haben da in meinem Mann was wachgerüttelt…´

Ihr Mann hat das Auto quasi vergöttert, gehegt und gepflegt. Und: Mit dem Auto bekam ich vom Verkäufer zwei dicke Aktenordner. Darin ist einfach alles seit 1978 dokumentiert, bis auf die kleinste Schraube. Das unverhoffte Glück hätte bei der Abholung im winterlichen Hagen beinahe ein ebensolches Ende genommen: Meine alte Begeisterung für Wintersport ließ abrupt nach, als der Capri auf 205er Sommerreifen eine verschneite Straße fast quer runterrutschte, knapp eines der geparkten Autos verfehlte und heil unten ankam. Vielleicht hätte ein Alpen-Heurodel auf dem Dach, wie damals bei unserem I-er, helfen können?

2009 wäre vielleicht auch der Zweiliter abgeraucht. Wegen Metallspänen in der Ölwanne wurde aber sicherheitshalber ein 2,3 Liter verbaut und eingetragen. Sicher ist nur, dass mir der neue Motor ein Jahr später auf der A3 geplatzt ist. Wo? Jaja! Auf der linken Spur, das bevorzugte Revier der Mama. Wo sollte es auch sonst gewesen sein?

Es waren wohl doch mehr als die abgelesenen 50.000 Kilometer auf dem Tacho des Spenderautos. Es wurde der nächste ´Zwodreier´eingebaut und mit einem Fünfganggetriebe verbunden. Seit 2019 werkelt auch ein neuer SolexVergaser unter der Haube mit und der Motor schnurrt besser denn je. Warum das wichtig ist? Damit meine Frau in 20 Jahren noch sagen kann: ´Na gut, ich steig‘ doch ein´.

Schlussbemerkung: Als durchaus begabter Hobby-Handwerker geht mir die Begabung bei der Autotechnik doch weitgehend ab. ´Ich habe halt noch ziemlich viele andere Hobbies´ist dann meine Ausrede. Nur: Was ich seit 20 Jahren finanziell durch Firmenwagen spare, stecke ich eben teilweise in das rote Spielmobil. Über meine finanziellen Ersparnisse freuten sich unter anderen Walter Winkler, Peter Wade und Bernd Lurz. Ende des Werbeblocks. Und ich freute mich, dass diese mir mit Rat und Tat zur Seite standen und vieles für einen fairen Kurs möglich gemacht haben.“

[Text & Fotos: Dirk Tillmann]