Am zweiten Juni-Wochenende war wieder Capri-Zeit in der Eifel. Im Rahmen der Nürburgring Classic fand erneut das CCD-Mitgliedertreffen inmitten der spektakulärsten Rennstrecke weltweit statt. Und wir nahmen die legendäre Nordschleife in diesem Jahr wieder unter die Reifen. Es war ein rundum gelungenes Wochenende voller Motorsport, Gemeinschaft und Leidenschaft für unser Lieblingsauto.
144 Teilnehmer reisten mit ihren liebevoll gepflegten Fahrzeugen an den Nürburgring und präsentierten mit 82 Exemplaren die Vielfalt der verschiedenen Capri-Baureihen. Im Vorfeld hatten wir gerätselt, wie viele Capri-Freunde angesichts der massiven Terminüberschneidungen an diesem Wochenende (CCD-Infostände auf der Messe in Friedrichshafen sowie bei den Hattersheimer Klassikertagen und ein Capri-Treffen in den Niederlanden) wohl den Weg in die Eifel finden würden. Die Auflösung: es waren mehr Capri als etwa im letzten Jahr. Darüber haben wir uns selbstverständlich sehr gefreut.
Das Clubzelt und der Grillstand entwickelten sich schnell zum beliebten Treffpunkt für Mitglieder, Freunde und interessierte Besucher. Bei Fachsimpeleien, Benzingesprächen und dem Austausch von Erfahrungen standen die gemeinsame Begeisterung für unser Coupé und generell die Pflege des automobilen Kulturguts im Mittelpunkt.
Einen Höhepunkt stellte die Demonstrationsrunde auf der Nordschleife dar. Im Vorfeld hatten wir abgefragt, mit welcher Geschwindigkeit (schnell, mittel, langsam) man zu fahren gedenkt. Danach wurden die Startnummern vergeben und wir konnten die Autos an der Zufahrt oberhalb des Streckenabschnitts Hatzenbach sortieren.
„Wohlfühltempo“ für Jedermann
Auch war, im Gegensatz zur Runde vor drei Jahren, nun das Überholen (Vorausfahrender fährt am rechten Fahrbahnrad und hat den Blinker rechts gesetzt) möglich. So hatte jeder die Möglichkeit, in seinem „Wohlfühltempo“ unterwegs zu sein. Ich denke, es hat sehr gut geklappt. Viele strahlende Gesichter in den 47 teilnehmenden Capri waren zu sehen. Ein paar Impressionen, vom Meldebogen über die Startaufstellung bis zu Nordschleifen-Aufnahmen findet Ihr auf der nächsten Seite.
Neben den Fahrzeugen stand vor allem die Kameradschaft im Vordergrund. Neue Kontakte wurden geknüpft, bestehende Freundschaften gepflegt und zukünftige Clubaktivitäten geplant.
Gemeinsame Zeit in der Eifel.
Höhepunkt war die Demonstrationsrunde auf der Nordschleife.
„Grüne Hölle“? Ja, und grüne Freude auch.
In aller Bescheidenheit darf ich aus Sicht des Koordinators für diese Veranstaltung feststellen: unsere Organisation hat bestens geklappt und so war das Treffen auch in dieser Hinsicht ein voller Erfolg.
Auf diesem Weg möchte ich mich bei folgenden Personen, die mich bei der Planung tatkräftig unterstützt haben, bedanken. Das wäre zum einen Mario Dernst, der unter anderem wieder für das „Transportwesen“ zuständig war, sowie Beate und Marc Keiterling.
Marc warb vor Ort direkt um Mitarbeit am Grill. So waren zu jeder Zeit stets ausreichend Grillmeister am Rost. An alle, die hier für das Gelingen von Wurst und Fleisch sorgten: ganz großen Dank an Euch!
Beate kümmerte sich in Vollzeit um den Ablauf im Zelt. Dabei wurde sie von Birgit Borgert, Sabine Regitz, Elke Hermanowicz und Pascalé Gengler tatkräftig unterstützt. Mädels, Ihr wart einfach große Klasse!
Außerdem möchte ich mich sehr bei Sarah Schürhoff und Stefan Brockmann bedanken, die sich, wie in den vergangenen Jahren, um das Frühstück kümmerten!
Wie stark unsere Gemeinschaft ist, zeigte sich schließlich auch beim Abbau am Sonntagnachmittag. „Viele Hände, schnelles Ende“ – richtig toll, wie hier angepackt wurde.
Der Capri Club Deutschland bedankt sich bei allen Teilnehmern und Besuchern für ein unvergessliches Wochenende und freut sich bereits auf ein Wiedersehen. Vom 11. bis 13. Juni 2027 findet im nächsten Jahr die Nürburgring Classic statt. Eine ganz besondere Veranstaltung, weil der Ring im nächsten Jahr 100 Jahre alt wird. Wenn uns der Veranstalter den notwendigen Platz einräumt, würde ich gern versuchen, zum 100. den Besuchern auch 100 Capri zu präsentieren.
[Text: Günter Schiffer - Fotos: Peters, Wilkin, Borgert, Berger, Keiterling & Race Tracker]










