Das ADAC Klassik Ressort sucht bei den Korporativ- und Markenclubs geeignete Kandidaten

Das ADAC Klassik Ressort - als Deutscher Vertreter des Oldtimer Weltverbandes FIVA (ANF) - sucht deutschlandweit neue Fahrzeugprüfer für die FIVA ID Card.

Gesucht werden Typen- oder Markenspezialisten, die typspezifische Fachkenntnisse haben und die der jeweilige Markenclub auch empfehlen kann. Die wichtigste Voraussetzung für die Ernennung zum Fahrzeugprüfer ist daher die Empfehlung vom Vorstand des Clubs. Also in unserem Fall unser 1. Vorsitzender Günter Schiffer.

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Der Fahrzeugprüfer wird dann im Namen des Clubs, hier des CCD, tätig. Der vom CCD vorgeschlagene Fahrzeugprüfer erhält eine Schulung von etwa drei bis vier Stunden. Ein Termin fand am Samstag, 26. September 2026, im Rahmen des Techno Classica Salon in Dortmund statt.

60 Jahre FIVA

Der 26. Februar 1966 gilt als Gründungstag einer internationalen Gemeinschaft von Organisationen, die sich für historische Fahrzeuge einsetzen. Vertreter aus mehreren Ländern schlossen sich zusammen, um eine Institution zu schaffen, die sich ausschließlich der Förderung, dem Schutz und der Bewahrung motorisierter Klassiker widmet – vom Auto über Motorräder bis hin zu Bussen, Lkw und Traktoren. Aus diesem Zusammenschluss entstand die Organisation, die wir heute als Fédération Internationale des Véhicules Anciens (FIVA) kennen.

Der Verband vertritt heute über 1,6 Millionen Oldtimer-Besitzer aus fast 70 Ländern aller fünf Kontinente. In der Bundesrepublik sind der Allgemeine Schnauferl-Club (ASC), der Deutsche Automobil-Veteranen-Club (DAVC), der Automobilclub von Deutschland (AvD) und das ADAC Klassik Ressort Mitglied der FIVA.

Ergänzt wird dieses Netzwerk durch zahlreiche professionelle Partner, darunter internationale Fahrzeughersteller, Zulieferer, bedeutende Museen und Veranstalter historischer Rallyes und Events.

Gemeinsam mit der FIA, dem globalen Dachverband des Automobilsports und der Mobilitätsclubs, sowie der FIM, dem internationalen Motorradverband, setzt sich die FIVA für die Förderung des historischen Fahrens ein. 2023 mündete diese Zusammenarbeit in ein gemeinsames Manifest der drei Organisationen.

Angesichts ihrer weltweiten Bedeutung engagiert sich die FIVA dafür, das industrielle Kulturerbe historischer Fahrzeuge zu bewahren und das technische Wissen an kommende Generationen weiterzugeben. Ein sichtbares Zeichen dafür ist die langjährige Partnerschaft mit der UNESCO, die 2017 in einer offiziellen kulturellen Zusammenarbeit und einem beratenden NGO‑Status mündete.

Logo FIVA

Seit 2022 arbeitet die FIVA zudem mit dem International Committee for the Conservation of the Industrial Heritage (TICCIH) zusammen, das sich der Erforschung und Bewahrung industriellen Erbes widmet. Gemeinsam verleihen die FIVA und der TICCIH den Automotive Industrial Heritage Recognition Award, der herausragende Leistungen im Erhalt automobilen Kulturerbes würdigt. Ergänzt wird dieses Engagement durch die FIVA Heritage Hall of Fame, inzwischen ein international anerkannter Preis, sowie das neue FIVA World Heritage Vehicle Programme, das Fahrzeuge mit besonderer Bedeutung für das jeweilige nationale Kulturerbe auszeichnet.

Neue Herausforderungen warten

Zu den zentralen Aufgaben von FIVA gehört heute nicht nur die Förderung, der Schutz und die Bewahrung historischer Fahrzeuge, sondern auch deren verantwortungsvolle Nutzung im öffentlichen Straßenverkehr – einschließlich sogenannter Youngtimer zwischen 20 und 30 Jahren.

Die FIVA muss sich neuen Herausforderungen stellen: alternative Kraftstoffe, nachhaltige Technologien und verantwortungsvolle Restaurierungspraktiken, die den Erhalt der Fahrzeuge sichern, ohne ihre Authentizität zu gefährden. Die Lösungen sind komplex, doch die Botschaft ist klar: die Vergangenheit zu bewahren und gleichzeitig die Zukunft im Blick zu behalten, ist kein Widerspruch.

Es ist eine gemeinsame Aufgabe, der sich die FIVA aktiv stellt – etwa durch die Arbeit der Gesetzgebungskommission, der Technischen Kommission oder durch die Forschung nationaler Mitgliedsverbände wie ASI (Italien), FBHVC (Großbritannien) oder FFVE (Frankreich), die in vielen Bereichen – auch im Hinblick auf Nachhaltigkeit – Pionierarbeit leisten.

[Text: ADAC Klassik Ressort - Fotos: ADAC & FIVA]

Capri MK I [Bj. 68 - 73]

Capri MK I

Capri MK II [Bj. 74 - 77]

Capri MK II

Capri MK III [Bj. 78 - 86]

Capri MK III